24.10.2020
U19

Warten auf Heimerfolg geht weiter

Am vierten Spieltag schaffte es die U19 nicht, sich für eine starke erste Halbzeit zu belohnen und unterlag der TSG Hoffenheim unglücklich 1:2.

Nach dem 5:1-Erfolg gegen den FC Astoria Walldorf wollte die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Kramny den Schwung aus der Ferne mitnehmen und auch am Riederwald die ersten Punkte einfahren. Im Vergleich zur Vorwoche wechselte Kramny nicht durch und brachte dieselbe Elf auf den Platz, die sich am vergangenen Wochenende so stark präsentierte. Und das gelang den Jungdlern auch in der Anfangsphase gegen die TSG 1899 Hoffenheim sehr gut. Die Adlerträger brachten ihr Spiel früh auf den Platz und ließen den Gästen kaum Raum, um selbst in Fahrt zu kommen.

Schon in der 2. Minute des Spiels kamen die Riederwälder durch Jan Schröder erstmals gefährlich vors Tor und erspielten sich minütlich weitere Möglichkeiten heraus. In der elften Minute zahlte sich dann das frühe Angreifen des Hoffenheimer Aufbauspiels aus: Windhagen und Seo machen mächtig Druck auf TSG-Keeper Blöndal Petersson und Verteidiger Bähr. Mittelstürmer Windhagen nahm sich dabei Petersson vor, zwang ihn zu einem Befreiungsschlag und blockte den Ball zur 1:0-Führung ins Tor der TSG.

Adler stürmen weiter an, Hoffenheim kommt ins Spiel

Die Kramny-Schützlinge spielten auch nach dem Führungstreffer weiter gut auf und kamen sowohl über die Flügelspieler Littmann und Seo, also auch durchs Zentrum über Pecar und Bakirsu zu guten Möglichkeiten, die Führung schnell auszubauen. Dass Littmann (21.) übers Tor und Seo (25.) gegen die Latte schossen, verhinderte dies jedoch. „Wenn du in deiner eigenen Druckphase das 2:0 machst, läuft das Spiel ganz anders“, so U19-Cheftrainer Kramny nach der Partie. „So gelang es den Hoffenheimern, sich wieder zurück ins Spiel zu kämpfen und es uns schwieriger zu machen, als es hätte sein müssen.“ Während die ersten 25 Minuten den Adlerträgern gehörten, kamen die Gäste ab der 30. Minute besser in die Partie und spielten sich über Tohumcu (31.) die beste Großchance der ersten Halbzeit heraus. Doch ein sicherer Bördner und das fehlende Hoffenheimer Glück brachten das Spiel mit 1:0 aus Sicht der Adler in die Halbzeitpause.

Mit Tempo über außen ins Herz der Adler

Im zweiten Durchgang entwickelte sich im Riederwaldstadion ein deutlich ausgeglicheneres Spiel als noch in der ersten Hälfte. So waren es diesmal die Hoffenheimer, die in der 51. Minute durch Breitenbücher die erste gefährliche Chance hatten, die Nikola Komljenovic knapp entschärfen konnte. Das Spiel kippte immer mehr zugunsten der TSG und die Gäste spielten sich häufiger vor das Tor von Frankfurts Bördner. In der 64. Minute setzte sich der eingewechselte Botic auf links durch und spielte den Ball quer im Frankfurter Strafraum. Während Teamkollege Breitenbücher nicht an das Leder kam, war es Komljenovic, der unglücklich zum 1:1-Ausgleich ins eigene Tor netzte.

Die Mannschaft aus dem Kraichgau bemerkte, dass der Weg über die Außen die Jungadler des Öfteren vor Schwierigkeiten stellte. TSG-Coach Rapp gab dies wohl auch dem in der 65. Minute eingewechselten Camara mit auf den Weg. So marschierte Camara in der 77. Minute auf der rechten Seite und spielte quer in den Strafraum der Eintracht. Dort stand Botic, Vorlagengeber des ersten Hoffenheimer Treffers, goldrichtig und verwandelte die halbhohe Hereingabe zum 1:2 aus Eintracht-Sicht. In der Schlussviertelstunde versuchten die Adlerträger, das Ergebnis ein weiteres Mal zu drehen und Tim Littmann hatte hierzu in der 81. Minute die wohl beste Chance. Doch die Riederwälder schafften es nicht mehr, zurückzukommen und so warten sie weiterhin auf die ersten Punkte in der Heimat.

„Haben es uns selbst zuzuschreiben“

Trainer Kramny zeigte sich mit der Anfangsphase zufrieden und ärgerte sich über die ausgelassenen Großchancen, die zu einem Punktgewinn hätten führen können: „Nach dem 1:0 hatte Hoffenheim zwar mehr Ballbesitz, aber es war nicht wirklich absehbar, dass sie sich in der Offensive Chancen kreieren. Dass wir uns dann vor den beiden Gegentoren über außen so überlaufen lassen, ist ärgerlich. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir hier nicht konsequenter verteidigt haben.“ Am kommenden Samstag soll die erste halbe Stunde des heutigen Spiels in die gesamten 90 Minuten gesteckt werden un so in Ingolstadt weitere Punkte auf die Habenseite gebracht werden. 

Eintracht Frankfurt U19 - TSG Hoffenheim U19 1:2 (1:0)

Frankfurt: Bördner - Judge, Schröder (79. Tepedibi), Loune, Bakirsu, Seo, Pecar (74. Pontikou), Komljenovic, Littmann, Windhagen (62. Foti), Fröls.

Hoffenheim: Blöndal Petersson - Bähr, Sejdinovic, Ottilinger, Hauder, Krüger, Weiß (62. Duric), Ott, Tohumcu (88. Messina), Calhanoglu (46. Botic), Breitenbücher (65. Camara).

Tore

1:0 Windhagen (11.)
1:1 Komljenovic (64., Eigentor)
1:2 Botic (78.)

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