28.08.2016

U16 mit spektakulärem Einstand – 8:3 gegen Walldorf

So kann’s auch gehen! Hatte sich unsere U16 in der letztjährigen Hinrunde torlos von Rot Weiss Walldorf getrennt, stand nach dem heutigen Vormittag die torreichste Begegnung seit 2012.

So kann’s auch gehen! Hatte sich unsere U16 in der letztjährigen Hinrunde torlos von Rot-Weiss Walldorf getrennt, stand nach dem heutigen Vormittag die torreichste Begegnung seit 2012.Am ersten Spieltag der neuen Hessenligasaison benötigte der Gastgeber zwar eine Weile, um ins Rollen zu kommen, war spätestens nach dem Seitenwechsel jedoch nicht mehr aufzuhalten. Es waren nur wenige Minuten gespielt, da brachte Younes Hida mit einem direkten Freistoß von der rechten Seite an den Querbalken das Tor erstmals zum Wackeln. Ansonsten taten sich die Riederwälder gegen mutige Gäste zunächst schwer, spielerische Lösungen zu erarbeiten – bis Hida nach einer Viertelstunde sein Herz in die Hand nahm, von der Mittellinie losdribbelte und letztlich ungestört einnetzen durfte. In der Folge zeichneten sich die Adlerträger in erster Linie durch eine ungeheure Effizienz aus. Etwa, als Leandro Weingärtner einen eroberten Ball auf Kahan Kuscu durchsteckte, welcher zum 2:0 vollstreckte. Auf der anderen Seite zeigte sich Frankfurt ein ums andere Mal zu passiv, was Walldorf beinahe mit dem Anschlusstreffer bestraft hätte. Der Pfosten verhinderte Schlimmeres. So genügte kurz vor dem Pausentee ein lehrbuchreifer Konter über Hida, den auf der rechten Seite durchgestarteten Junior Toure und Endverwerter Kuscu, um mit dem 3:0 die Vorentscheidung herbeizuführen.Nach dem Seitenwechsel zollte Walldorf der Hitze und der eigenen Laufintensität sichtbar Tribut, weshalb sich mit den Räumen rasch auch die Frankfurter Torausbeute vergrößerte. Zunächst steckte Kuscu für Toure durch, der unbedrängt das 4:0 besorgte. Und damit hatte der Riederwälder Torreigen erst Halbzeit… Unmittelbar danach hätte Kuscu nach einem Steilpass Daniel Dejanovics schon auf 5:0 stellen können, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am Keeper. Dieser war wiederum in der nächsten Aktion machtlos, als der über die linke Flanke von Max Vogler freigespielte Mittelstürmer zum dritten Mal einnetzte. Und nach weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten gar zum vierten Mal! Die Ausnahme der Torschützenregel hätte daraufhin beinahe Weingärtner gebildet, als er Verteidiger wie Torhüter umspielt hatte, die Kugel jedoch unmittelbar vor Passieren der Grundlinie entschärft wurde. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie natürlich längst gelaufen, sodass auch auf Seiten der Gastgeber die Nachlässigkeiten zunahmen und Rot-Weiss noch zu drei Ehrentreffern kam. Dem 6:1 antwortete die Eintracht kurzerhand mit einem trockenen Abschluss des eingewechselten Jakes Boakye, nach den leichtfertigen Gegentreffern zum 7:3 sorgte der Favorit letztlich für den standesgemäßen Schlusspunkt, als – Überraschung! – Kuscu einen Lattentreffer Dennis Dinyers per Kopf in den leeren Kasten abstaubte.Trotz oder gerade wegen des spektakulären Einstandes bewertete Coach Anouar Ddaou die Auftaktbegegnung mit gemischten Gefühlen: „Ein ums andere Mal hat meiner Mannschaft im Defensivverhalten die Abstimmung gefehlt. Auf der anderen Seite haben die Jungs gezeigt, welche Offensivpower in ihnen steckt.“ Sprich: Gewisse Automatismen müssen und werden sich mittelfristig noch einstellen. Die Saison ist ja noch jung. Eintracht Frankfurt U16 – Rot-Weiss Walldorf U17 8:3 (3:0)Frankfurt: Bergbauer – Dinyer, Orywol, Alebiosu, Türksoy, Dejanovic, Vogler (58. Sy), Hida (49. Engel), Toure (49. Boakye), Kuscu, Weingärtner (70. Huseinbasic)Walldorf: Cezanne – Neway (49. Thiele), Miftaraj, Tatchouop (58. Kurta), Pentidis, Haddad, Reichart, Bouaoud (46. Karabulut), Oral, Willeführ, Matas (41. Aurelio)Tore: 1:0 Hida (17.) 2:0 Kuscu (33.) 3:0 Kuscu (40.) 4:0 Toure (44.) 5:0 Kuscu (47.) 6:0 Kuscu (63.) 6:1 Willeführ (67.) 7:1 Boakye (69.) 7:2 Oral (70.) 7:3 Oral (76.) 8:3 Kuscu (79.)Schiedsrichter: Frank Pietruschka