25.11.2024
U17

Torreicher Test gegen Kaiserslautern

Die U17 stellt im Testspiel gegen den 1. FC Kaiserlautern ihre Torgefahr unter Beweis und siegt am Riederwald mit 4:2 (2:1).

In der DFB-Nachwuchsliga geht es für die U17 erst im nächsten Jahr weiter, stattdessen stand für die Adlerträger am Wochenende ein Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Für das Freundschaftsspiel hatte sich die Haag-Auswahl vorgenommen, auf höchstem Niveau Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Intensiver Beginn

Die Eintracht stieß an und spielte direkt nach vorne. Über Abraha landete der Ball auf der linken Seite bei Buchta, der in den Strafraum auf Tsiokos legte. Der Angreifer zog ab, scheiterte aber am stark parierenden Jung. Das Tempo der Partie war hoch, nur wenige Minuten später kam Pusat Ay aus spitzem Winkel zum Abschluss, schlenzte den Ball aber über den Querbalken. Auf der anderen Seite musste dann Eintracht-Schlussmann Möhler angreifen und parierte einen Fernschuss von Passariello.

Wenig später zappelte der Ball dann erstmals im Netz: Tsiokos flankte einen Eckstoß auf den Kopf von Abraha, der die Kugel in den Fünfmeterraum beförderte. Dort war Kadoglou zur Stelle und vollendete aus kurzer Distanz zum 1:0 (13.). Die Partie blieb auch nach der Führung weiter intensiv. Aslan setzte sich gegen mehrere Eintrachtler durch und tauchte frei vor Möhler auf, konnte den Torwart aber nicht überwinden. Auch Resic fand keinen Weg vorbei am Frankfurter Keeper.

Chancen auf beiden Seiten

Danach war wieder die Eintracht an der Reihe. Tsiokos setzte Pusat Ay im Sechzehner in Szene, der sich von seinem Gegenspieler nicht beirren ließ, in die Mitte zog und dann trocken ins kurze Eck vollstreckte (24.). Die Adlerträger arbeiteten in der Folge sofort am nächsten Treffer. Ein Distanzschuss von Ilicevic wurde von Jung pariert, ein zweiter Abschluss des Eintrachtlers konnte abgeblockt werden.

Aber auch die Lautrer spielten noch mit. Resic steckte in den Strafraum auf Tushi, der vor Möhler die Ruhe behielt und den Anschlusstreffer erzielte (39.). Fast wäre den Gästen noch vor der Pause der Ausgleich gelungen, im Zuge eines Eckballs klatschte der Ball aber nur an den Pfosten. So schickte der Schiedsrichter die beiden Teams beim Stand von 2:1 in die Kabinen.

Immer wieder Obermann

Wie bereits im ersten Durchgang erwischte die Eintracht nach Wiederanpfiff einen guten Start. Schossee spielte steil auf Seitz, der in den Rückraum zu Boujataoui legte. Dieser versuchte es per Flachschuss, scheiterte aber am Fuß des neu eingewechselten Keepers Obermann. Die Haag-Elf hielt den Druck weiter hoch, gerade noch so rettete Obermann vor dem einlaufenden Balta. Der Ball landete vor den Füßen von Seitz, dessen Schuss knapp neben das Tor abgefälscht wurde.

Kurz darauf probierte es erneut Boujataoui, sein Schuss wurde von Obermann zur Seite abgewehrt. Noch war die Situation aber nicht bereinigt, der Ball wurde von der linken Seite wieder in den Sechzehner geflankt, wo Balta lauerte und ungestört ins Netz vollendete (64.). Die Roten Teufel suchten nach einer schnellen Antwort, zwei Mal musste der eingewechselte Franzen eingreifen und verhinderte einen Gegentreffer. Gleichzeitig blieb auch die Eintracht gefährlich, Seitz scheiterte mit einem kraftvollen Fernschuss zum wiederholten Mal an Obermann. Auch für Haßfeld war kurz darauf beim gegnerischen Schlussmann Endstation.

Spannend bis zum Schluss

Als der Stürmer wenige Minuten später nach einem langen Ball von Franzen erneut alleine auf Obermann zulief, machte er es besser, umkurvte den Torhüter und traf zum 4:1 (78.). Das Spiel blieb bis zum Abpfiff spannend, nach einem Eckball der Eintracht rollte der Konter der Gäste. An dessen Ende kam Resic nach einem Steilpass alleine vor Franzen zum Abschluss und markierte das 4:2 (82.). Nachdem Balta noch die Chance auf einen weiteren Treffer liegen ließ, war dann Schluss. Nach intensiven 90 Minuten trennten sich die Eintracht und der 1. FC Kaisersleutern schließlich mit 4:2.

Wir waren mit der Gesamtleistung sehr zufrieden.

Sebastian Haag

„Das Spiel hat uns sehr gut gefallen. Kaiserslautern ist eine Mannschaft mit viel Qualität, die ebenfalls in Liga A aufgestiegen ist“, lobt Sebastian Haag seine mit vielen Jungjahrgängen gespickte Mannschaft. „In Summe hatten wir sechs 2010er-Jahrgänge dabei, darunter fünf aus der U15 die zum ersten Mal bei uns gespielt und es gegen ihre zwei Jahre älteren Gegner echt super gemacht haben.“ Der U17-Trainer fügt an: „Wir waren mit der Gesamtleistung sehr zufrieden. Es war ein guter Start in diese testspielreiche Phase. An den kommenden Spieltagen wollen wir genauso weitermachen, uns gut präsentieren und unsere Entwicklung weiter fortführen.“

Bereits am kommenden Wochenende stehen die nächsten hochkarätigen Freundschaftsspiele für die U17 auf dem Programm. Am Freitag treffen die Adlerträger auf AZ Alkmaar, am Samstag folgt eine Partie gegen Borussia Mönchengladbach.

Eintracht Frankfurt U17 – 1. FC Kaiserslautern U17 4:2 (2:1)

Eintracht: Möhler (46. Franzen) – Abraha (46. Schossee), Ahmadi, Freiberger (46. Balta), Tsiokos (46. Seitz), Göbel (46. Brkic), Ahouannou (46. Boujataoui), Ay (46. Arlinghaus), Ilicevic (46. Dola), Kadoglou (46. Schröder), Buchta (46. Haßfeld)

Kaiserslautern: Jung (46. Obermann) – Acar, Aust, Kasper (46. Alhalabi), Mehmetaj, Aslan (46. Isakovic), Resic, Tushi, Müller, Jungfleisch, Passariello (46. Backes)

Tore:
1:0 Kadoglou (13.)
2:0 Ay (24.)
2:1 Tushi (39.)
3:1 Balta (64.)
4:1 Haßfeld (78.)
4:2 Resic (82.)