Am dritten Spieltag der UEFA Youth League empfing die Eintracht den FC Liverpool im maxworx Sportpark. Wie gewohnt lief die Auswahl von Alex Meier im 4-2-3-1-System auf. Vor Schlussmann Amil Siljevic bildeten Yannis Ahouannou, Niklas Scheller, Derek Boakye Osei und Nilo Neuendorff die Defensivreihe, im zentralen Mittelfeld liefen Ebu Bekir Is und Kapitän Noah Fenyö auf. Für Torgefahr waren die beiden Flügel Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng Mensah sowie Zehner Marvin Dills und Stürmer Alexander Staff verantwortlich.
Die Begegnung startete mit hohem Tempo, beide Teams gaben alles und warfen sich in die Zweikämpfe. Die erste Chance gehörte den Gästen. Figueroa brach auf der rechten Seite durch und gab den Ball in die Mitte, wo Noah Fenyö zur Stelle war und klärte (3.). Wenig später war der Kapitän auch auf der anderen Seite aktiv und schloss aus rund 18 Metern ab, die Kugel rauschte jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei (7.). Kurz darauf zappelte das Leder dann im Netz: Staff setzte sich über rechts durch und flankte den Ball in den Sechzehner, wo Oteng-Mensah einlief und zur Führung einköpfte (9.).
Doppelschlag Liverpool
Die Antwort der Reds ließ nicht lange auf sich warten. Ein Steilpass in die Spitze landete bei Trent Kone-Doherty, der alleine vor Siljevic auftauchte und eiskalt vollendete (17.). Darüber hinaus musste die Eintracht einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Torschütze Oteng-Mensah blieb mit einer Verletzung auf dem Rasen liegen und musste ausgewechselt werden (18.).
Die Adlerträger ließen sich davon aber nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Staff kam am Strafraumrand zum Abschluss, sein kraftvoller Versuch flog knapp über die Latte (22.). Das Spielglück lag derweil bei den Liverpoolern. Kieran Morrison, der bereits den ersten Treffer vorbereitet hatte, flankte in die Mitte, die Hereingabe wurde denkbar unglücklich ins eigene Tor abgefälscht (22.).
Ein Treffer nach dem Anderen
Die Eintrachtler waren nun bemüht, ins Spiel zurückzufinden. Dills setzte im gegnerischen Sechzehner zum Dribbling an und schloss ab, sein Schuss konnte jedoch abgefälscht werden (26.). Auch ein Fernschuss von Noah Fenyö fand noch nicht den Weg ins Netz (33.). Direkt im Anschluss glückte dann der Ausgleich. Dills bewies Spielübersicht und sah im Sechzehner Gaul Souza, der trocken ins lange Eck vollstreckte (34.).
Die Torflut ging sofort nach Wiederanpfiff weiter. Abermals versuchte es Fenyö aus der Distanz, zielte dieses Mal genauer und jagte die Kugel passgenau in die untere Ecke (35.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff waren dann wieder die Reds zur Stelle. Siljevic konnte einen Schuss nur vor die Füße von Sonni-Lambie parieren, der zum Ausgleich einschob (44.).
Reds kaltschnäuzig
Die Adlerträger starteten mit hoher Intensität in den zweiten Durchgang. Dzanovic erhielt die Kugel in aussichtsreicher Position, konnte den Ball aber nicht schnell genug kontrollieren (46.). Das kaltschnäuzigere Team blieben weiterhin die Reds. Trent Kone-Doherty kam nach einem Zuspiel von Sonni-Lambie zum Abschluss und schoss das Spielgerät kraftvoll in die Maschen (51.).
Wieder zeigten die Eintrachtler eine gute Reaktion auf den Rückstand und spielten sofort nach vorne. Gaul Souza bediente Dzanovic, der den Ball per Direktabnahme knapp über das Tor beförderte (53.). Wenig später parierte Hall einen Distanzschuss von Fenyö (54.). Auch Alessandro Gaul Souza und Marvin Dills aus der zweiten Reihe sowie Dzanovic per Kopf verpassten bei ihren Abschlüssen das Tor (63./64.).
Trotz aller Bemühungen fiel der Treffer auf der anderen Seite. Der frisch eingewechselte O’Connor wurde per Steilpass in Szene gesetzt und traf aus spitzem Winkel ins Netz (68.). Den Eintrachtlern wollte ein Torerfolg derweil einfach nicht mehr gelingen. Nach einem Eckball blieb die Kugel kurz vor der Linie liegen, gerade noch so konnten die Gäste klären (76.). Im Anschluss parierte Hall sowohl einen Versuch von Prenaj als auch von Ilicevic sehenswert (77.). Im anderen Sechzehner verpasste Figueroa im Zuge eines Konters die Entscheidung (78.).
Kampf bis zum Schluss
Bis in die Schlussminuten gaben die Schützlinge von Alex Meier nicht auf und drängten in die Offensive. Weiterhin blieben die Anstrengungen aber unbelohnt, so landete auch ein Kopfball von Staff in den Armen von Keeper Hall (87.). Mit Ablauf der regulären Spielzeit brach Tsiokos dann den Bann. Nach einem abgefälschten Schuss von Staff landete die Kugel bei dem Angreifer, der das Leder über die Linie beförderte (90.+1). Die Adlerträger warfen noch einmal alles nach vorne, Staff kam im Sechzehner zum Abschluss und verfehlte um Zentimeter (90.+4). Der Ausgleich fiel trotz aller Bemühungen nicht mehr, die Eintrachtler mussten sich nach harten Kampf knapp mit 4:5 geschlagen geben.
Eintracht Frankfurt U19 – Liverpool FC U19 4:5 (3:3)
Eintracht: Siljevic – Scheller, Fenyö, Is (73. Ilicevic), Staff, Dills (73. Prenaj), Gaul Souza, Neuendorff (73. Awusi), Ahouannou (88. Tsiokos), Osei, Oteng-Mensah (18. Dzanovic)
Liverpool: Hall – Cisse (70. Forrester), Pinnington, Airoboma (85. Bradschaw), Ayman, Upton, Morrison, Nyoni (C), Figueroa (85. Clarke), Sonni-Lambie (62. O’Connor), Kone-Doherty
Tore:
1:0 Oteng-Mensah (9.)
1:1 Kone-Doherty (17.)
1:2 Morrison (22.)
2:2 Gaul Souza (34.)
3:2 Fenyö (35.)
3:3 Sonni-Lambie (44.)
3:4 Kone-Doherty (51.).
3:5 O'Connor (68.)
4:5 Tsiokos (90.+1)







