29.12.2021
U17

Priorität Klassenerhalt

In der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest geht es eng zu. In der zweiten Saisonhälfte wollen die Riederwälder alles daran setzen, den Ligaverbleib schnellstmöglich unter Dach und Fach zu bringen.

U17- Trainer Ervin Skela hatte schon zu Beginn der Spielzeit eine Vorahnung: „Wir wussten von Anfang an, dass es eine schwierige Saison werden würde.“ Dass der Übungsleiter Recht behalten sollte, war eigentlich schon nach den ersten drei Partien offensichtlich. Der Auftakt in die neue Spielzeit hätte zunächst aber kaum besser gestaltet werden können. Im allerersten Saisonspiel zeigte Skelas Mannschaft dem SV Wehen Wiesbaden durch einen 3:0-Erfolg die Grenzen auf, bevor eine Woche später der SV Elversberg mit 4:0 vom Platz gefegt wurde. Für eine gewisse Zeit sah es also nach einer vielversprechenden Runde für die Jungadler aus, bevor diese gegen den VfB Stuttgart jedoch eine herbe 0:7-Niederlage hinnehmen mussten. Die Schwaben spielen zwar bisher eine überragende Runde und führen die Tabelle über die Winterpause hinweg an, dennoch war die Euphorie gebremst.

Aus dem Tritt kamen die Riederwälder dadurch aber vorerst noch nicht. Sowohl beim Karlsruher SC als auch bei den in dieser Runde bisher stark aufspielenden Mainzern sicherten sich die Adlerträger jeweils einen Punkt. Umso bitterer lief dann die Partie gegen Unterhaching. Dem derzeitigen Tabellenzweiten gelang am Riederwald nur wenige Minuten vor Schluss der Siegtreffer, sodass die Adlerträger mit leeren Händen vom Platz ging. Aber auch nach diesem Rückschlag zeigte das Team in der Folge mentale Stärke und setzte sich in dem prestigeträchtigen Stadtduell gegen den FSV Frankfurt durch. „In einigen Spielen haben wir gute Leistungen abgerufen, insgesamt hat uns jedoch die Kontinuität gefehlt. Es reicht nicht, in einer Partie nur phasenweise zu performen. So manchen Punkt haben wir auf diese Weise leider liegengelassen“, resümiert Skela.

Mut machender Abschluss

Was auf den Sieg gegen den FSV folgte, war eine lange Durststrecke, in denen die Adlerträger einerseits Ausdauer bewiesen wie beim Last-Minute-Punktgewinn gegen den FC Ingolstadt, aber auch Rückschläge hinnehmen mussten wie bei dem Unentschieden gegen die Stuttgarter Kickers, bei dem die Skela-Schützlinge eine 2:0-Führung aus der Hand gaben.

So dauerte es im Endeffekt mehr als zwei Monate, bis die Eintracht sich wieder über einen Dreier freuen durfte. Zum Jahresabschluss setzten sich die Jungadler gegen Schlusslicht SSV Reutlingen mit 3:1 durch und überwintern damit auf dem 13. Tabellenplatz. Dass es in der B-Junioren-Bundesliga aber eng zugeht, zeigt der Aspekt, dass nur vier Punkte Rückstand auf Rang neun und auch nur drei Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim bestehen, der den ersten Abstiegsplatz innehat. Unterm Strich steht den Riederwäldern also ein richtungweisendes Halbjahr bevor, wie auch Skela betont: „Wir werden direkt zu Beginn des neuen Jahres weiter hart arbeiten, um Konstanz in unser Spiel zu bekommen. Wir werden auch weiterhin jede Begegnung als Endspiel betrachten - denn es geht schließlich in jeder Partie um wichtige drei Punkte.“

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