26.11.2020
U19

Leistung und Ertrag im Ungleichgewicht

Die insgesamt ordentlichen Auftritte der A-Junioren spiegeln sich bis dato nicht im Tabellenbild wider.

Neuer Trainer, neue Mannschaft, neuer Modus. Die Voraussetzungen für die U19 waren zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Trainer Jürgen Kramny, der die A-Junioren im Juli übernahm, verfolgte deshalb in der Saisonvorbereitung ein übergeordnetes Ziel: Den Kader, bestehend aus zwei zusammengesetzten Jahrgängen, zu einer Einheit formen. Besonders im Trainingslager in Arnheim gelang dies, die Mannschaft wuchs zu einer Gemeinschaft zusammen: „Wir sind eine eingeschworene Truppe, die sehr gut zusammenpasst. Aber die Vorbereitung ist die Vorbereitung – die Runde ist nochmal ein deutlich härteres Pflaster“, wusste Kramny, dessen Mannschaft in den ersten beiden Saisonspielen direkt gegen zwei Spitzenteams ran musste.

Zum Auftakt gastierten die Adlerträger beim VfB Stuttgart, es folgte das erste Heimspiel der Saison gegen den 1. FSV Mainz 05. Beide Male lautete das Ergebnis 0:2 aus Eintracht-Sicht, beide Male ähnelte sich der Spielverlauf: Die Riederwälder präsentierten sich ebenbürtig, schlugen aus den sich bietenden Möglichkeiten aber keinen Profit und gingen somit leer aus. Kramny resümierte hinterher: „Wir haben gute Ansätze gezeigt, die wir aber konsequenter abschließen müssen.“ Die Umsetzung dieses Vorhabens gelang an Spieltag drei, als die Adlerträger den bis hierhin einzigen Saisonsieg einfuhren. Zwar bekamen die A-Junioren im Gastspiel bei Liganeuling Astoria Walldorf nach wenigen Sekunden eine kalte Dusche, dank eines spielfreudigen Auftritts siegte die Mannschaft des Gespanns Kramny/ Ibertsberger aber auch in der Höhe verdient 5:1.

Zur letzten Partie vor der Saisonunterbrechung wollten die Jungadler die starke Leistung aus dem Spiel in Walldorf auch gegen die TSG Hoffenheim auf den Platz bringen. Fabian Windhagen (2) brachte die stark beginnenden Eintrachtler in Front, doch in Hälfte zwei kippte der Spielverlauf zu Gunsten der Gäste aus dem Kraichgau. Ein weiteres Mal blieb also eine ansehnliche Leistung der Nachwuchsadler unbelohnt. „Diese 1:2-Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, lautete das Fazit von Trainer Kramny, der nun die Zeit nutzen möchte, sein Team auf einen möglichen Re-Start im Dezember vorzubereiten.

„In den ersten beiden Partien hätten wir mit ein bisschen mehr Glück durchaus Punkte einfahren können. Durch den starken Auftritt in Walldorf sind wir euphorisch in das zweite Heimspiel gegen Hoffenheim gegangen, der Ausgang war natürlich nicht zufriedenstellend“, analysiert der U19-Trainer. Das Ziel ist klar: Nach dem Re-Start wollen die A-Junioren die Waage zwischen Aufwand und Ertrag mehr ins Gleichgewicht bringen. Dafür trainiert die U19 auch schon wieder hart: „Wir sind froh, dass wir aktuell die Möglichkeit haben, Trainingseinheiten zu absolvieren. Solange keine Entscheidung darüber gefallen ist, ob im Dezember wieder Ligapartien stattfinden, müssen wir die Jungs soweit es möglich ist fit halten“, so Kramny. Ob der Spielbetrieb in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest im Dezember wieder aufgenommen wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Die bisherige U19-Bilanz

  • Spiele: 4
  • Punkte: 3
  • Tabellenplatz: 13
  • Bilanz: 1 Sieg / 3 Niederlagen
  • Torverhältnis: 6:7
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