21.03.2026
U21

Kirchhoff leitet Heimsieg ein

Die U21 feiert im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 den vierten Sieg. Im Eintracht-Duell gegen Stadtallendorf siegt die Schmitt-Elf am Ende verdient mit 3:1 (1:0).

Zum Eintracht-Duell in Dreieich veränderte Cheftrainer Dennis Schmitt seine Mannschaft auf insgesamt zwei Positionen im Vergleich zum knappen, aber verdienten 3:1-Erfolg in Weidenhausen in der Vorwoche. Verteidiger Doumbia und Offensivspieler Yildirim rückten für Defensivspezialist Awusi und Talent Staff in die Anfangsformation. Als Kapitän führte Benjamin Kirchhoff seine Farben standesgemäß auf den Rasen im maxworx Sportpark, während Siljevic wie schon in der gesamten Runde das Tor hütete. 

Bei perfekten Fußballtemperaturen und bewölktem Himmel am Dreieicher Bürgeracker versuchte die U21 der Adlerträger direkt vor des Gegners Tor vorstellig zu werden, scheiterte jedoch zumeist an der letzten richtigen Entscheidung. Elf Zeigerumdrehungen waren gespielt, da erreichte die Kugel nach weitem Einwurf den aufgerückten Dills, der abschloss, aber die Kugel nicht an den Abwehrbeinen der Stadtallendorfer Hintermannschaft vorbeibrachte (11.). 

Yildirim vergibt sehenswert, Schneider hält glänzend 

Dann wurde es nur eine Minute später artistisch: Yildirim setzte zum Fallrückzieher an, erwischte den Ball gut und beförderte das Spielgerät dabei an den rechten Torpfosten (12.). Nachdem die Partie eine kurze Anlaufphase brauchte, hatte die Eintracht nun hundertprozentige Torchancen am Stück. Nach einer Hereingabe von links segelte Kumashiro mit dem Kopf heran und prüfte aus kurzer Distanz Stadtallendorfs Torhüter Schneider, der die Kugel mit einem sehenswerten Reflex über den Querbalken lenkte (17.). 

Die Mittelhessen atmeten kurz durch, waren nach einem Eckball aber erneut gefordert. Nach einer flachen Variante von Ochojski setzte sich Yildirim von seinem Gegenspieler ab und suchte direkt den Abschluss, scheiterte dabei jedoch an der Torgröße (24.). Die in grün gekleideten Stadtallendorfer hatten Mühe sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, während die Eintracht sich mit aggressivem Pressing die Chancen erspielte. Nach einem Ball aus dem Halbfeld startete Kumashiro an die Grundlinie durch und passte das Spielgerät in den Rückraum. Die Kugel trudelte an Freund und Feind vorbei und fand am zweiten Pfosten den aufgerückten Hanashiro, der abschloss, aber an den Beinen des eigenen Mitspielers kurz vor der Einschlagzone scheiterte (30.). 

Zahlreiche Möglichkeiten vor dem Stadtallendorfer Tor 

Die Kugel lief pausenlos durch die Reihen der in rot-schwarz gestreiften Jungadler, einzig der Torerfolg sollte ausbleiben. Nach einer Ochojski-Ecke von links erreichte die Kugel am zweiten Pfosten Yildirim, der die Kugel direkt nahm und über das Gehäuse von Schneider beförderte (35.). In der 38. Spielminute kam Stadtallendorf erstmals in den Sechzehner der Adlerträger: Onyekwere war nach einem Ball aus dem Halbfeld durchgestartet, wurde aber am Abschluss gehindert (38.). 

Auf der anderen Seite wurde es im direkten Gegenzug aber gefährlicher. Sonnenwald setzte mit einem geschickten Steckpass Dills in Szene, der vor Schneider auftauchte, aber am Winkel verkürzenden Torhüter scheiterte (39.). Yildirim aus spitzem Winkel (40.) und Kirchhoff mit dem Kopf nach einem Freistoß (41.) hatten weitere kleinere Gelegenheiten auf Seiten der Frankfurter, wenngleich Stadtallendorf kurz vor dem Pausenpfiff die größte Möglichkeit hatte. 

Kirchhoff köpft überfällige Führung

Nach einer Flanke von links in Folge eines Freistoßes lauerte Bremer mit dem Kopf am zweiten Pfosten. Siljevic parierte den Kopfball des Stadtallendorfers mit einem starken Reflex und lenkte die Kugel an den Pfosten, ehe das Schiedsrichtergespann auf Abseits entschied (45.). 

Doch auch diese Gelegenheit sollte nicht die letzte in einem munteren ersten Durchgang bleiben. Eine der unzähligen Ecken von Ochojski fand in der Nachspielzeit den Kopf des aufgerückten Kapitäns Kirchhoff, der die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie beförderte - 1:0 im maxworx Sportpark und gleichzeitig der Pausenstand (45.+6). 

Auch der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Nach einer Ecke von rechts war es wieder der Kopf von Kapitän Kirchhoff der den Ball in Richtung des Stadtallendorfer Tores brachte, dabei aber an der Querlatte scheiterte (47.).

Stadtallendorf aus dem Nichts

Danach verflachte die Partie für kurze Zeit und die Frankfurter Eintracht verlor etwas am Schwung, den sie in den zweiten Durchgang zunächst mitbrachte. So waren es die Mittelhessen, die aus dem Nichts zur Stelle waren. Eine Flanke von Hinzmann fand am zweiten Pfosten den mitgelaufenen Pistor, der die Kunststoffkugel aus kurzer Distanz an Siljevic vorbei über die Linie grätschte - 1:1 (58.). Das Spiel wurde darauf hitziger, viele kleine Nickligkeiten im Mittelfeld sorgten für Unmut bei Trainern und Zuschauern. Stadtallendorf reagierte und wechselte dreifach, an der Spielrichtung sollte sich aber wenig ändern. 

Der eingewechselte Starodid bediente von rechts den im Zentrum postierten Sonnenwald, der seinerseits unter Bedrängnis das Tor knapp verfehlte (66.). 628 Zuschauer im maxworx Sportpark sahen nun ein unterhaltsames Spiel, da auch Stadtallendorf aus seinem Dornröschenschlaf des ersten Durchgangs erwacht war und mitspielte. 

Einen Freistoß von der Strafraumkante probierte Ochojski direkt, scheiterte aber am gut aufgelegten Torhüter Schneider (70.). Nur eine Zeigerumdrehung später zappelte der Ball dann im Netz: Sonnenwald hatte nach einer Hereingabe von links ins Tor geköpft, wurde beim Jubel aber vom Abseitspfiff unterbrochen - weiter 1:1 (71.). 

Doch auch die in grün gekleideten Gäste suchten kurz vor dem Ende nochmal ihre Gelegenheiten. Heuser hatte an der Strafraumkante für einen kurzen Moment etwas zu viel Platz und schloss ab, aber Siljevic lenkte den aufsetzenden Flachschuss mit einer sehenswerten Parade um den Pfosten (80.). 

Kirchhoff mit dem Kopfball-Doppelpack

Der erste Punktverlust im maxworx Sportpark in der Saison 2025/2026 stand im Raum, doch die U21 der Frankfurter Eintracht setzte alles daran, diesen nicht zur Realität werden zu lassen und ging mit ihrem Kapitän voran. Wieder war es eine Ecke von Ochojski, in Folge derer Kirchhoff im Zentrum am höchsten stieg und die Kugel unhaltbar für den sich streckenden Schneider im Netz versenkte - die vielumjubelte 2:1-Führung in Dreieich (82.). 

Vor allem in der Luft zeigten sich die Adlerträger gefährlich. Nach einer Flanke von Awusi stieg Staff in der Mitte zum Kopfball hoch scheiterte, aber knapp an der Torgröße (86.). Die Angst ging um, Stadtallendorf könnte die Nachlässigkeit in der Frankfurter Chancenauswertung nochmal bestrafen, doch ein Elfmeterpfiff legte jeden Zweifel. Der eingewechselte Phillips legte Boakye Osei am Strafraumeck, weshalb Schiedsrichter Scotece folgerichtig auf den Elfmeterpunkt zeigte. Sonnenwald nahm sich der Sache an, Schneider war in der richtigen Ecke, konnte am stramm geschossenen Strafstoß aber nichts mehr ausrichten. Das 3:1 in der 89. Spielminute und gleichzeitig auch der Endstand. 

Nach einer lange engen Partie im Eintracht-Duell bleibt die U21 der Frankfurter Eintracht im maxworx Sportpark weiter ohne Punktverlust und manifestiert die Tabellenführung der LOTTO Hessenliga immer weiter. In der nächsten Woche geht es für die Elf von Trainer Dennis Schmitt erneut auswärts in den hohen Norden. Am Freitag, den 27. März 2025 gastieren die Jungadler um 19 Uhr beim KSV Baunatal im altehrwürdigen Parkstadion. 

Eintracht Frankfurt U21 - TSV Eintracht Stadtallendorf 3:1 (1:0)

Eintracht: Siljevic - Doumbia, Kirchhoff, Is (69. Awusi), Dills (90. Spahn), Sonnenwald, Yildirim (60. Starodid), Etse, Ochojski, Kumashiro (76. Staff), Hanashiro (69. Osei)

Stadtallendorf: Schneider - Rinderknecht, Trümner, Bremer, Funk, Schütze, Pistor (68. Lindenthal), Fröhlich (46. Phillips), Hinzmann (63. Juwara), Parson (63. Heuser), Onyekwere (63. Weiss)

Tore:
1:0 Benjamin Kirchhoff (45.+6)
1:1 Jacob Pistor (58.)
2:1 Benjamin Kirchhoff (82.)
3:1 Lukas Sonnenwald (89., FE)