Seit der Saison 2024/2025 werden besondere Leistungen der NLZ-Spieler mit der Auszeichnung zum Jungadler des Monats geehrt. Dabei können nicht nur Situationen auf, sondern auch neben dem Platz gewürdigt werden.
Etwa ihr halbes Leben tragen sie bereits den Adler auf der Brust: Noah Fenyö, Amil Siljevic und Maurice Spahn stehen als waschechte Eigengewächse aus der Region sinnbildlich für den Eintracht-Weg junger Nachwuchstalente im NLZ am Riederwald. Was sie gemeinsam haben: Das Trio wechselte im Sommer 2016 vom jeweiligen Heimatverein zur Eintracht. Nun machen es die Jungadler zweistellig, denn die drei Akteure gehen in ihre jeweils zehnte Saison mit dem Adler auf der Brust.
Gleicher Weg, individuelle Verläufe
Von der Saison 2016/17 an, als das Trio in die damalige U11 wechselte, durchliefen die Eigengewächse die verschiedenen Ausbildungsjahrgänge der Eintracht. Aber nicht immer gemeinsam: Denn jeder von ihnen schrieb bisher auch seine ganz eigene Geschichte im Adler-Trikot.
Noah Fenyö wechselte vom FV Stierstadt an den Riederwald. Ist er heute in den allermeisten Fällen im defensiven Mittelfeld oder der Innenverteidigung zu Hause, gestaltete sich das Positionsspiel des gebürtigen Frankfurters in seiner Anfangszeit bei der Eintracht noch etwas flexibler: Auch Stürmer, Spielmacher oder Außenverteidiger hatte Fenyö in seiner frühen Jugend im Repertoire. So lernte der ungarische Junioren-Nationalspieler schnell, Verantwortung zu übernehmen. Als Stabilitätsfaktor führte er die U17 und die U19 zeitweise als Kapitän aufs Feld. Bereits seit der vergangenen Saison zählt der heute 19-Jährige, der im letzten Jahr einen Profivertrag unterschrieb, fest zum Kader der U21.
Neu dabei im Aufgebot der U21 ist Amil Siljevic. Der Schlussmann, der im vergangenen Jahr noch das U19-Tor hütete, rückt als junger Jahrgang in das Hessenliga-Team auf, um dort die ersten Schritte unter Wettkampfbedingungen im Herrenbereich zu gehen. Apropos junger Jahrgang: Der Keeper, der gemeinsam mit Noah Fenyö, Marvin Dills und Ebu Bekir Is das Trainingslager der Profis in den USA absolvieren durfte, wechselte als Neunjähriger vom FV Alemannia 08 Nied an den Riederwald in die damalige U11. Schon früh lernte das Torwarttalent, das erst kürzlich einen Lizenzspielervertrag unterzeichnete, sich zu adaptieren und sich im Kreise Älterer durchzusetzen.
Wie Siljevic zählt auch Maurice Spahn zu den U19-Aurückern, die im Sommer in den U21-Kader integriert wurden. Der Rechtsverteidiger, der auch in der Innenverteidigung einsetzbar ist, zählte bisher in nahezu jedem Jahrgang zu den zuverlässigen Säulen des jeweiligen Teams. So ist es kein Zufall, dass der 18-Jährige bereits auf weit mehr als 150 Pflichtspiele mit dem Adler auf der Brust kommt – im Eiltempo geht es auf die 200 zu. Auch der Saisonstart in der LOTTO Hessenliga kann sich für den Abwehrspieler sehen lassen: Als Debütant im Herrenbereich stand Spahn in den beiden bisherigen Spielen gegen Walldorf (4:2) und Gießen (2:1) jeweils in der Startelf und absolvierte 164 von 180 möglichen Spielminuten.
Gratulation und auf eine erfolgreiche zehnte Saison im Eintracht-Trikot, Jungs!