12.10.2020
Nachwuchsleistungszentrum

Innovationsoffensive am Riederwald

Dank der Partnerschaft mit bepro11 findet im Nachwuchsbereich von Eintracht Frankfurt Analysearbeit auf Profiniveau statt.

Das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) am Riederwald arbeitet seit geraumer Zeit mit einem neuen Technologiepartner: bepro11. Das auf bislang zwei Plätzen installierte Kamerasystem zeichnet Partien oder Trainingseinheiten filmisch auf, um sie zeitgleich für die Nachbereitung zu ordnen. Die neue Technologie erfreut sich allseits großer Beliebtheit.

U16-Cheftrainer Helge Rasche.

„bepro11 bietet uns Trainern sehr viele Möglichkeiten in der Analyse, um meine eigene Wahrnehmung zu überprüfen. Die Auswertung von Daten, Statistiken und Videos erleichtert unsere Arbeit ungemein“, bestätigt U16-Cheftrainer Helge Rasche. In der Praxis gestalten sich die Abläufe wie folgt: Dank mehrerer fest montierten Kameras ist eine umfängliche Erfassung sämtlicher Aktionen auf dem Spielfeld gewährleistet. Die Plattform im Hintergrund wandelt dabei jede Szene direkt in die wichtigsten und für die Trainer relevanten Daten um.

Hierbei lassen sich beliebige Faktoren kombinieren, etwa in dreierlei Bereichen: Zeitpunkt, beteiligter Spieler und inhaltlicher Schwerpunkt. Wenn es also um das Abschlussverhalten von Spieler XY unter Gegnerdruck gehen soll, genügen drei Klicks: 36. Minute, Nummer 9, #Schüsse – schon liefert das Programm die gewünschte Sequenz. Rasche spricht in dieser Hinsicht von „vielen Filtermöglichkeiten sowohl für die ganze Mannschaft als auch für Einzelspieler.“ Hierbei gehe es nicht nur um detaillierte Erfassungen einzelner Momente, sondern auch durchschnittliche Positionsprofile oder Passmuster zwischen bestimmten Akteuren bis hin zur Visualisierung der Entstehung von Toren beziehungsweise Gegentoren.

Dahinter steckt mehr als ein gewöhnliches Kamerasystem. Für mich ist das vielmehr ein technisches Wunderwerk.

Sportvorstand Fredi Bobic

Ein weiterer großer Vorteil von bepro11 besteht darin, dass sämtliche Begegnungen, aber auch Trainingseinheiten, für jeden internen Nutzer der sportlich Verantwortlichen im Livestream einsehbar sind. Dafür braucht es nicht mehr als eine Internetverbindung und die entsprechende Zugangsberechtigung. „Ich nutze die App sehr oft. Dahinter steckt mehr als ein gewöhnliches Kamerasystem. Für mich ist das vielmehr ein technisches Wunderwerk, weil ich mir die Spiele und Trainingseinheiten live ansehen kann. Über die App habe ich sehr einfache Möglichkeiten, gezielt Daten der Spieler und Spiele zu erhalten“, erfreut sich auch Sportvorstand Fredi Bobic der mobilen Zugriffsmöglichkeiten.

Die Innovationsoffensive am Riederwald geschieht in enger Abstimmung und mit Unterstützung des Lizenzspielerbereichs der Fußball AG. Die seit Jahren immer engere Verzahnung schließt freilich auch die Analysetechnik mit ein, wodurch das NLZ um Leiter Andreas Möller mittlerweile auf Techniken auf Profiniveau zurückgreifen kann. Immerhin geht es beim Ausbildungsgedanken nicht zuletzt auch darum, die Profis von morgen zu entwickeln. Für Bobic ist das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht: „Ich bin total glücklich, dass wir über diesen professionellen, höchstmöglichen Standard verfügen. Ich bin gespannt, welche Updates es in Zukunft geben wird, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

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