Jahr für Jahr schnüren sich über 200 Spieler am Riederwald die Fußballschuhe für die Eintracht. Nicht jeder dieser Spieler kann am Ende im Stadtwald mit dem Adler auf der Brust auflaufen – trotzdem führen viele Wege in den Profibereich. Wir werfen monatlich einen Blick darauf, welche Ex-Adlerträger besonders positiv aufgefallen sind und das am Riederwald Gelernte in die Fußballwelt hinaustragen.
Bundesliga: Veteranen und Youngster
In der ersten deutschen Spielklasse stand im Dezember besonders ein Spieler im Fokus: Lennart Karl. Der 17-Jährige überzeugte nicht nur in der Bundesliga beim 2:2 gegen Mainz mit einem wichtigen Treffer, sondern traf auch beim 3:1-Erfolg in der Champions League gegen Sporting Lissabon. Damit steht der Offensivspieler bei drei Toren aus vier Einsätzen in der Königsklasse.
Doppelt so alt, aber nicht weniger wichtig für sein Team, präsentierte sich Anthony Jung im Dezember beim SC Freiburg. Der 34-Jährige war im Sommer als Ergänzungsspieler in den Schwarzwald gekommen, entwickelte sich aber im Saisonverlauf auch wegen einiger Ausfälle seiner Kontrahenten zu einer festen Größe. Im Dezember stand er beim Unentschieden gegen Dortmund und dem Sieg in Wolfsburg in der Startelf.
Ein erfolgreiches Comeback feierte Livan Burcu bei Union Berlin. Nach längerer Verletzungspause kehrte der türkische U21-Nationalspieler gegen den VfL Wolfsburg zurück auf den Platz und sammelte auch gegen den 1. FC Köln wertvolle Einsatzminuten.
Neuer Stammtorwart für Wehen
Noah Brdar feierte bereits im November sein Drittliga-Debüt im Tor von Wehen Wiesbaden. Der 20-jährige gebürtige Frankfurter ist mittlerweile unumstrittener Stammtorwart. Mit nur zwei Gegentoren in drei Spielen blickt er auf einen äußerst erfolgreichen Dezember zurück.
In der 2. Bundesliga konnte Sebastian Jung sein Comeback beim Karlsruher SC feiern. Er überzeugte direkt mit soliden Leistungen und verbuchte seine zweite Torvorlage der laufenden Saison.
Besonders wichtig für sein Team war Jakob Lemmer. Der Dresdner wurde zu Saisonbeginn vor allem auf den Außenbahnen eingesetzt, rückte nach einer taktischen Umstellung jedoch ins offensive Mittelfeld. Mit direktem Einfluss auf das Spiel der Sachsen erzielte er im Dezember zwei der insgesamt fünf Mannschaftstore.
Internationale Erfolge
Auch international gab es positive Nachrichten: Nachdem er im November noch zwei Spiele verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kam, machte Ali Loune zum Jahresabschluss in der zweiten belgischen Liga bei RWDM Brüssel wieder mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. In vier Partien bereitete der 23-Jährige zwei Treffer vor und sammelte damit seine ersten beiden Scorer Punkte in der Challenger Pro League.



