28.12.2021
U16

Durch Höhen und Tiefen

Die U16 von Eintracht Frankfurt erlebte in der ersten Jahreshälfte der B-Junioren-Hessenliga bislang ein Wechselbad der Gefühle. Die drei noch ausstehenden Spiele werden entscheidend sein.

Ein erster Blick auf den Verlauf der bisherigen Spielzeit der U16 lässt einen zentralen Aspekt erkennen: Die erste Saisonhälfte der Mannschaft vom Riederwald wurde von Serien gekennzeichnet. Die Jungadler durchliefen in diesem turbulenten Halbjahr Phasen von Euphorie und Ernüchterung überwintern zum Abschluss dieses Jahres auf dem achten Tabellenplatz. In den Augen von Cheftrainer Sebastian Haag seien die wechselhaften Leistungen jedoch normal: „ Die Jungs haben in diesem Altersbereich einige Nebenschauplätze neben dem Fußball, die natürlich auch Schwankungen in den Trainings- und Spielleistungen hervorrufen.“ Ein Zwischenfazit nach dieser Achterbahnfahrt ist dennoch schwer zu ziehen.

Starke Bilanz nach fünf Spielen

Aber der Reihe nach: Der Start in die neue Spielzeit hätte für die U16 der Eintracht zunächst besser kaum laufen können. In den ersten fünf Partien der Saison fuhren die Haag-Schützlinge vier Siege ein – unter anderem gegen die großen regionalen Konkurrenten Kickers Offenbach U17, Rot-Weiß Frankfurt und gegen die U16 des FSV Frankfurt. Einzig eine 1:2-Niederlage in Fulda verhinderte die perfekte Ausbeute nach den ersten fünf Spieltagen. Dennoch führten die Jungadler gemeinsam mit der punktgleichen U16 des SV Darmstadt 98, die aufgrund des besseren Torverhältnisses noch vor den Riederwäldern lagen, die Tabelle an.

Doch jede Serie endet bekanntlich an einem bestimmten Zeitpunkt. Eine überraschend deutliche 0:3-Niederlage in Kassel war gleichbedeutend mit einem Umschwung, der in einem Negativtrend resultierte. In insgesamt fünf Spielen in Folge gingen die jungen Adlerträger plötzlich als Verlierer vom Feld. Das Zustandekommen der Niederlagen sei besonders bitter gewesen, gingen doch „einige Spiele in den letzten Minuten verloren – und das, obwohl wir meist sogar die bessere Mannschaft waren“, erklärt Haag. Zugegebenermaßen sammelten sich unter den Kontrahenten unter anderem die TSG Wieseck und der 1. FC Erlensee, die sich zur Winterpause jeweils einen Spitzenplatz im Tableau gesichert haben, dennoch mutete diese Wende überraschend an. Nach dem zehnten Spieltag fand sich das Haag-Team auf dem elften Tabellenplatz wieder und drohte daher, den Anschluss an die oberen Ränge zu verlieren. „Mit verschiedenen Trainingsformen haben wir aber versucht, die Stimmung trotzdem immer hochzuhalten“, meint Haag.

Dann können die Jungs erneut gegen die Spitzenteams antreten und Revanche nehmen für die eine oder andere enge Niederlage.

Sebastian Haag

Diese Trainingsformen scheinen gefruchtet zu haben, denn am elften Spieltag riss die U16-Mannschaft das Ruder wieder herum. Siege gegen Rot-Weiß Darmstadt, bei der SG Rosenhöhe und gegen den KSV Baunatal sorgten dafür, dass die Eintracht sich aus der bedrohlichen Zone kämpfte und somit einen besinnlichen Abschluss des ersten Halbjahres feiern konnte. Interessant ist, dass noch kein einziges Spiel unentschieden endete.

Vorbereitung auf die B-Junioren-Bundesliga

Mit 21 Punkten steht die Eintracht bei noch drei ausstehenden Spielen nun auf Rang 8, der noch zur Teilnahme an der Meisterrunde im kommenden Jahr berechtigt. Ein Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga Südwest ist für die U16 aufgrund des dort spielenden höheren Jahrgangs der Eintracht zwar nicht möglich, dennoch ruft Haag das Ziel aus, die Abstiegsrunde zu vermeiden. „Dann können die Jungs erneut gegen die Spitzenteams antreten und Revanche nehmen für die eine oder andere enge Niederlage.“

Um dies zu erreichen, heißt es, in den drei noch ausstehenden Spielen volle Konzentration an den Tag zu legen und die notwendigen Punkte einzusammeln, damit die Meisterrunde, die mit der „höchstmöglichen Platzierung“ abgeschlossen werden soll, relativ entspannt angegangen werden kann. Und im Hinterkopf behält Haag auch immer noch das übergeordnete Ziel: „Die Spieler sollen bestmöglich auf das bevorstehende Jahr in der B-Junioren-Bundesliga vorbereitet werden, denn dort erwartet die Jungs ein anderes, deutlich höheres Niveau.“

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