Die Regionalliga Südwest ist eine von insgesamt fünf Regionalligen. Ebenfalls der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland zugehörig sind die Staffeln Nord, Nordost, West und Bayern. Die Regionalliga ist die niedrigste Spielklasse, in der Mannschaften aus verschiedenen Bundesländern aufeinandertreffen. Wie in der abgelaufenen Spielzeit nehmen auch in der kommenden Saison 2023/24 18 Mannschaften am Wettbewerb teil – der RLSW-Spielordnung zufolge ist dies die Normalzahl.
Vier Neulinge, kein Drittliga-Absteiger
Insgesamt vier Aufsteiger gehen in der kommenden Spielrunde der Regionalliga Südwest an den Start. Neben der U21, die sich bekanntermaßen in der LOTTO Hessenliga durchsetzen konnte, haben auch der SV Stuttgarter Kickers (Meister Oberliga Baden-Württemberg) und der TSV Schott Mainz (Meister Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) den Sprung in die Viertklassigkeit geschafft. Als einziger Neuling musste die TuS Koblenz den Weg über die Aufstiegsrelegation gehen. In zwei engen Partien setzten sich die Koblenzer gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch (2:1 und 2:2).
Der SSV Ulm 1846 hat sich durch seinen Aufstieg in die 3. Liga hingegen aus der Regionalliga Südwest verabschiedet. Einen Absteiger aus der 3. Liga, der der Regionalliga Südwest zugehörig ist, gab es in der abgelaufenen Saison nicht. Ebenfalls nicht mehr zum Teilnehmerfeld gehören der VfR Wormatia Worms, den U21-Trainer Kristjan Glibo 2021/22 zum Aufstieg führte, der FC Rot-Weiss Koblenz und der SV Eintracht Trier – als Absteiger müssen sie jeweils den Gang in die Oberliga antreten.
Spannende Duelle vorprogrammiert
Die U21 darf sich auf attraktive Kontrahenten freuen. Acht davon gehören Baden-Württemberg an, damit ist das südwestliche Bundesland am stärksten vertreten – dicht gefolgt von Hessen (6). Rheinland-Pfalz (3) und der FC 08 Homburg aus dem Saarland komplettieren die Liga. Neben der U21 zählen mit dem 1. FSV Mainz 05 II, der TSG Hoffenheim II und dem VfB Stuttgart II drei weitere Zweitvertretungen zum Teilnehmerfeld.
12,64 versus 220,75
17 Auswärtsreisen muss die Eintracht in der anstehenden Spielzeit auf sich nehmen. Gemessen an der Luftlinie – und ausgehend vom Ahorn Camp Sportpark – ist der Weg zum Gastspiel nach Offenbach mit 12,64 Kilometern der kürzeste Weg. Demgegenüber steht die Reise zum Bahlinger SC: Die Luftlinie zur Gemeinde am Kaiserstuhl beträgt 220,75 Kilometer – und fordert damit eine Reisezeit von rund zweieinhalb Stunden.
Ob zu Hause oder auswärts: Die Adlerträger wollen Punkte sammeln und so dem Ziel Klassenerhalt Stück für Stück näherkommen. Denn auch am Ende der kommenden Saison werden sich wieder Teams aus der Regionalliga Südwest verabschieden müssen. Gemäß Statuten steigen „mindestens die drei Mannschaften mit der geringsten Punktezahl und Platzierung in der Tabelle in die nächsttiefere Spielklasse ihres Landes- bzw. Regionalverbandes ab, unabhängig von der Regional-/oder Landesverbandszugehörigkeit.“ Die Anzahl der Absteiger könne sich dabei um die Anzahl an Absteigern aus der 3. Liga in die Regionalliga Südwest erhöhen.
Start Anfang August
Noch rund sechs Wochen hat die Mannschaft von Trainer Kristjan Glibo Zeit, sich bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Ernst wird es dann am Wochenende des 5. und 6. August, wenn der 1. Spieltag der Regionalliga Südwest 2023/24 angepfiffen wird. Gegen wen die Adlerträger ihr Auftaktspiel bestreiten, ist offen. Der Rahmenspielplan wird voraussichtlich Mitte Juli fixiert.
Das Teilnehmerfeld der Regionalliga Südwest 2023/24:
TSV Steinbach Haiger, TSG Hoffenheim II, FC 08 Homburg, TSG Balingen, FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, VfB Stuttgart II, 1. FSV Mainz 05 II, Bahlinger SC, SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, FC-Astoria Walldorf, KSV Hessen Kassel, SGV Freiberg, VfR Aalen, SV Stuttgarter Kickers, Eintracht Frankfurt U21, TSV Schott Mainz, TuS Koblenz