16.07.2020
Nachwuchsleistungszentrum

Adler auf Tauchgang

Am zweiten Tag der Einführungswoche standen die Internatsadler nicht nur auf wackligen Beinen, sondern wurden buchstäblich auch ins kalte Wasser geworfen – Gelächter inklusive!

Nach der Bustour und den Erkundungswanderungen auf den Straßen Frankfurts wechselte die Reisegemeinschaft am Mittwoch den Untergrund: erst eine Bootstour, dann Stand Up Paddling standen auf der Agenda. Zuvor schuf ein gemeinsames Essen im „Wirtshaus im Ostend“ die Grundlage für weitere Aktivitäten und sorgte für gute Stimmung innerhalb der Internatsgruppe. Allen voran die Neu-Adler staunten über die für sie noch unbekannten Frankfurter Spezialitäten. Grüne Soße? Handkäs mit Musik? Nach kurzer Bedenkzeit gingen die Eintrachtler dann doch auf Nummer sicher und entschieden sich für den klassischen Burger. „Bei brenzligen Situationen auf dem Fußballplatz sollte man ja auch nicht ins Risiko gehen, deshalb wurde es am Ende der Burger“, flüchtete sich Muhammed Damar schmunzelnd in einen Erklärungsversuch.

Auf dem Weg an den Main ging es zwangsläufig an weiteren Gebäuden und Wahrzeichen der Stadt vorbei, so auch am Gebäude der Europäischen Zentralbank. Für junge, aufstrebende Nachwuchsfußballer nicht unbedingt das Tageshighlight, doch Neuzugang Matteo Bignetti zeigte sich indes neugierig: „Ein eindrucksvolles Gebäude, gibt es dort Führungen?“, fragte der 16-jährige Österreicher. Scheint so, als könnten sich die Jungadler mit ihrer neuen Heimat anfreunden – die anfängliche Scheu wandelte sich allmählich in großes Eigeninteresse.

Das war dann auch beim Stand Up Paddling, das nach einer eher ruhigen Bootsfahrt den acitonreichen Höhepunkt darstellte, deutlich zu erkennen. Auf einer großen Plattform ging es für die Jungadler, ausgestattet mit einem Paddel, auf den Main in Richtung Eiserner Steg. Selbstbewusst betraten die Riederwälder die wackligen Bretter, wenig später fanden sich alle im kühlen Nass wieder. „Ich habe es nie zuvor gemacht und es hat großen Spaß gemacht“, resümierte Momo, so der Spitzname des gebürtigen Berliners Muhammed. Antonio Foti pflichtete ihm bei: „Das Paddling war sehr lustig. Wir haben miteinander, aber auch übereinander gelacht“, so der erfahrene Internatler. „Aber jeder weiß, wie es gemeint ist. Wir verstehen uns alle schon sehr gut.“

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